Institutum artificiosa Technologia Lipsiensis

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Institutum artificiosa Technologia Lipsiensis
Institution
Kreis Cir Terra
Ausprägungen Cir-Vol Terra
Standort Leipzig
Geschichte
gegründet 1459

Das Institutum artificiosa Technologia Lipsiensis wurde 1459 in Leipzig als Lehreinrichtung für Alchemie und technische Magie als Komplement zur dieser gegründet.

Das Institutum wurde 1459 als geheimes Institut der Alma Mater Lipsiensis mit einem Jahresetat von 100 Gulden unter Einfluss antiker und zeitgenössischer Alchemie gegründet. Im Sinne der Renaissance wurden alte Aufzeichnungen mit tatsächlichen eigenständigen Studien kombiniert. Es wurde Wert auf den Einfluss ausländischer Alchemisten gelegt, daher verfügt das Institut über zusätzlich zu den antiken Schriften auch über eine große Sammlung an arabischen und griechischen Texten.

Entstehung und Lehrphilosophie

Ursprünglich war das Institut aus dem Wissensdurst der Dozenten der Alma Mater entstanden, die sich neben den weltlichen auch mit den überweltlichen Künsten beschäftigten. Nach der Entdeckung einiger alchemistischer Grundprinzipien wurde die Gründung eines geheimen Instituts beschlossen, das aus einem Fünftel des Gesamtetats der Universität auf Umwegen finanziert und von den eingeweihten Dozenten geführt werden sollte. Als solches war das Wachstum stark eingeschränkt und nur wenige Studierende besuchten die Lehrveranstaltungen, in denen vor allem die Forschung und weniger das Lehren, dem Zeitgeist entsprechend, in den Mittelpunkt gestellt wurde. Erst mit der beginnenden Renaissance begann die Öffnung nach außen, jedoch immer unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit. Bis heute hat das Institut nur zu den wenigsten anderen Lehreinrichtungen Kontakt, gilt jedoch auf dem Gebiet der Alchemie als eine der Hochburgen der Forschung. Aus dem Zeitgeist der Renaissance entsprang auch der ursprüngliche Leitsatz des Instituts, der stets eine Verbindung von Kunst, und Spontanität, und Wissenschaft forderte. Mit der Zeit hat sich diese Einstellung jedoch zur Minderheit unter den Dozenten entwickelt und die Methoden des Instituts gelten unter Alchemisten als übertechnisiert und meist fehlt es den Formeln und Symbolen an einem künstlerischen Funken. Die Kunstfertigkeit in die Wissenschaft zu bringen wird meist von den Zahlreichen Clubs, Logen und Freundesgruppen übernommen, die den Studierenden das Leben erleichtern und ihnen die schönen Seiten der Alchemie und Magie zeigen. Einkommensquellen für das Institut stellen Verträge mit den Studierenden dar, die einen Teil ihrer Einkünfte überschreiben und im Gegenzug lebenslang Zugriff auf die Institutseinrichtungen haben.

Spezialisierung

Das Insitutum hat sich in seinen Bestrebungen auf die Alchemie, dabei vor allem die metallurgische Seite der klassischen Alchemie und Artefaktherstellung sowie die aktive Alchemie spezialisiert. Komplementär dazu wurde die Entwicklung der mit dem Begriff „technische Magie“ beschriebenen Schule der Zauberei vorangetrieben, die sich auf die Manipulation von Maschinen, elektrischen Energien und Metallen befasst. In sehr begrenztem Maß werden auch Einführungen in elementbasierte Zauberei gegeben, mit Fokus auf technische Applikationen von Luft, Wasser und Feuer. Die meisten Studierenden am Institut nehmen auch ein Studium an der Universität oder einer Hochschule in Leipzig auf, oft in Kombination mit ihren alchemistischen oder magischen Bestrebungen. Verliehen wird nach Abschluss der Titel des Magus, beziehungsweise eine Variation dieses, so werden neben dem Magus auch der griechische Magos oder der der italienische Magico geführt.