Sterngeboren

Aus Kreiswanderer

Jede Spezies erzählt von sogenannten Kindern der Sterne: Nicht alternde, transzendente Wesen, die einer Gesellschaft in Zeiten größter Not beistehen. Kinder von 16 Jahren, die doch mehr Erfahrung haben als alle Weisen der Kultur zusammen. Sie helfen, wo sie können und vernichten die Feinde, gegen die sie gerufen wurden. Ihr größtes Ziel ist es, die Gesellschaft in Sicherheit zu wissen, um wieder zu den Sternen zurückkehren zu können.

Allgemeines

Sterngeborene, Kinder der Sterne, Kinder des Himmels - Namen haben sie viele. Sie kommen, um die Feinde der Existenz zu bekämpfen und haben daher viele Fertigkeiten, die sie in ihrer Tätigkeit unterstützen. Dabei sind sie jedoch auch äußerst prinzipientreu: Sie können schützenswerten Wesen nicht aktiv schaden. Als schutzbefohlen zählen grundsätzlich alle Wesen des Kreises der Existenz. Sie verlieren ihr Recht, geschützt zu werden, durch den nicht lebensnotwendigen Angriff auf ein schützenswertes Wesen. Wenn einem schützenswerten Wesen in Anwesenheit eines Sterngeborenen Schaden zugefügt wird, wird der Sterngeborene alles in seiner Macht stehende tun, um dies zu verhindern. Sollte er sich dazu entschließen, dies nicht zu tun, bekommt er den selben Schaden zu spüren, den der Schutzbefohlene erleidet. Außerdem verliert er alle 10 auf diese Art angesammelten Schadenspunkte einen Seelenpunkt, wodurch er anfälliger für Korrumpierung durch himmlische oder höllische Gedanken ist. Sie können keine Seelenpunkte für Zauber einsetzen und können keine Pakte schließen. Seelenpunkte regenerieren sie wie jedes Wesen einen im Jahr.

Sterngeborene können ihren Körper nicht trainieren. Sie können also körperliche Attribute nicht steigern. Dafür können sie sich voll und ganz auf ihren Geist und ihre Fertigkeiten fokussieren, die zu hohen Formen auflaufen mit der Zeit. Sterngeborene sind Naturgeister und haben daher einen wahren Namen. Sie sind Persoonifikationen der Hilfe, müssen sich ihren Status als Naturgeist erst noch verdienen. Daher bekommen sie in ihrem Leben mehrfach die Möglichkeit, ihre Handlungsweisen unter Beweis zu stellen. Nach jeder solchen Aktion erfahren sie einen weiteren Teil ihres Wahren Namens und dürfen eine Matrix wählen, die zu diesem Namensteil und ihrer Handlung passt. Diese Matrix wird ihnen auf Stufe 1 verliehen und ist jeweils von der Spezialisierungstiefe 5. Sterngeborene können im Verlauf ihres Lebens so bis zu 10 Matrizen sammeln, wenn sie alle 10 Teile ihres Wahren Namens ergründen. Diese Biomodifikationen kann der Sterngeborene auch steigern.

Sterngeborene sind reine Magie, reine Existenz, die in Form gepresst wurde, um die personifizierte Hilfe zu erzeugen. Damit hat ein Sterngeborener weder Eltern noch kann er Kinder zeugen. Außerdem ist ein Sterngeborener unfähig, körperlich zu altern, dafür altert sein Geist umso schneller, was sich verbesserten geistigen Attributen äußert. Er ist jedoch in allen Belangen als Wesen zu betrachten, er kann sterben, muss essen und schlafen wie jedes andere Wesen auch.

Generierung

Ein Sterngeborener darf keine Punkte auf körperliche Attribute verteilen, dafür verteilt er 10 Punkte auf die Geistigen. Speziesboni auf irgend ein körperliches Attribut werden ignoriert, statt dessen bekommt ein Sterngeborener diesen Bonus auf Attribute Willenskraft. Er darf keine Pakte schließen und keine Zauber lernen, die Seelenpunkte zur Aktivierung oder zur Durchführung verbrauchen. Des Weiteren besitzt er nicht die magischen Sonderfertigkeiten der Spezies oder der Kultur, sondern bekommt einen Startwert von zwei Punkten auf die Fertigkeit Telepathie. Ansonsten wird ein Sterngeborener wie andere Helden generiert.

Tradition

Ein Sterngeborener zu sein, ist ein einnehmendes Unterfangen. Der Anfang des Lebens eines Sterngeborenen ist auch zeitgleich der Start seines Abenteuers. Dieses gliedert sich in unterschiedliche Phasen und ist mit Hindernissen und Herausforderungen bestückt.

Die Suche nach dem Zweck

Sterngeborene erwachen zumeist allein in der Wildnis. Irgendwo mitten im Nichts und mit keinerei Vorstellung davon, was der Zweck des Erscheinens ist. In dieser Phase ist der Sterngeborene besonders anfällig für die Korrumpierung durch sphärische Wesen und Gedanken, die Aufgabe des Sterngeborenen ist es, hier seinen Zweck zu finden. Dazu kann er als einzige Sonderfertigkeit seine angeborene Telepathie nutzen, um zu ergründen, in welcher Richtung schützenswertes Gedankengut existiert und welche Aufgabe er hier zu erfüllen hat. Wird der Sterngeborene fündig, ist sein Geist in einem neuen Modus: Die Erfüllung der Prophezeihung. Wenn der Sterngeborene in der Zeit korrumpiert wird, was nur passieren kann, wenn er bereits einen Zweck unerfüllt gelassen hat, ist sein Geist ebenfalls in einem anderen Modus: Das Kind des Untergangs.

Die Erfüllung der Profezeihung

Der Sterngeborene bekommt einen Startwert von einem Punkt auf die Fertigkeit Telekinese. Von nun an widmet sich der Sterngeborene voll und ganz der Erfüllung seines Zwecks. Dieser Zweck wurde häufig schon der Gesellschaft in Form von Prophezeihungen oder Vorahnungen angekündigt und die Aufgabe des Sterngeborenen ist es, sich zu wappnen. In dieser Phase des Lebens kommt häufig die Entdeckung des Wahren Namens vor, worin der Sterngeborene Teile von sich erfährt und Eins mit seiner Umgebung wird. Erreicht er sein Ziel, begibt er sich in seine Umgebung und wacht von nun an als Schutzgeist in ewiger Wacht über die Gesellschaft. Verschwinden seine Schutzbefohlenen, nimmt er physischen Schaden und fällt nach 30 derart zugefügten Schadenspunkten – und somit auch drei verlorenen Seelenpunkten – wieder in den Modus der Suche nach dem Zweck zurück.

Die Entdeckung des Wahren Namens

Immer wenn besondere Handlungen den Sterngeborenen auszeichnen, kann es sein, dass er dadurch einen Teil seines Wahren Namens erfährt. Dieser üblicherweise zehnteilige Name bestimmt das Wesen des Sterngeborenen und kann auch dazu genutzt werden, um ihn zu rufen. Wenn er seinen ersten Namensteil erfährt, bekommt er auf die Fertigkeit Transzendenz einen Startwert von einem Punkt. Außerdem kann er sich für jeden so erfahrenen Namensteil eine Matrix aussuchen, die an seinem Körper verankert wird und die den Sterngeborenen physisch verändert. Dies ist die einzige Möglichkeit für Sterngeborene, körperliche Attribute zu erhöhen.

Der Schutzgeist in ewiger Wacht

Wenn ein Sterngeborener seinen Zweck erfüllt hat, wird er zum Schutzgeist der Gesellschaft, die ihm den Zweck gegeben hat. Der Sterngeborene bewahrt diese Gesellschaft vor Angriffen und sorgt für die Möglichkeit, ein Leben zu führen. Auch in diesem Modus kann der Sterngeborene Die Entdeckung des Wahren Namens erfahren, wenn er sich durch besondere Aktionen oder Gedanken auszeichnet und er sich seiner Umgebung hingibt. Wenn die Schutzbefohlenen verschwinden, fällt der Sterngeborene nach 50 Schadenspunkten und daher 5 verlorenen Seelenpunkten wieder den Modus der Suche nach dem Zweck zurück.

Das Kind des Untergangs

Wenn ein Sterngeborener während der Zeit der Suche nach einem Zweck von sphärischen Wesen oder Gedanken auf die Seite der Nicht-Existenz gezogen wird, verliert er alle seine Seelenpunkte und tauscht sie gegen das Äquivalent im sphärischen Kontext ein. Ein solcher Sterngeborener hat kein Gewissen. Er wird die Existenz vernichten, bis er entweder selbst vernichtet wird oder von Helden gestellt und gereinigt wird. Auch in diesem Zustand kann ein Sterngeborener Die Entdeckung des Wahren Namens erfahren, die gewählten Namensteile und Matrizen sind jedoch welche, die zu seinem aktuellen sphärischen Kontext passen. Wird ein Kind des Untergangs gereinigt, fällt es wieder in den Grundmodus Die Suche nach dem Zweck zurück.