Zeuge Großer Dinge

Aus Kreiswanderer

Eine Mitschrift aus den Erzählungen von David ben Nathaniel.


„Ich habe die Zukunft gesehen, ich habe die Nacht Fleisch werden sehen, ich habe Berg und Tal sich auftürmen und gegen die Dunkelheit stehen sehen.“

„Ich habe das Tor gesehen von dem Zeichen und ich habe den Berg gesehen und den Meister der stehen wird neben Berg und Tal und Mensch und Wesen und stehen wird gegen das Nichts und den Traum.“

„Ich habe das Licht und das Feuer alles verbrennen sehen was nicht deren Meisters war.“

„Ich habe die Zukunft gesehen und sie ist nichts.“

„Mein Name ist David ben Nathaniel und ich will euch erzählen, was mit mir geschah.“

„Von dem Fremden will ich euch erzählen, von dem der mich führte durch die Kreise und die Zeiten und der mir öffnete die Augen.“

„Und erzählen will ich euch wie ich das Wesen traf, das der Fremde war und wie es von statten ging.“

„Als ich nach all den Jahren der Reise und des Studiums in meine Heimstatt zurückkehrte, trat noch am gleichen Tag der Fremder von meine Tür und erbat Einlass.“

„Tief in meine Studien der Kreise und der Bahnen und des Kosmos vertieft, rief ich den Sklaven an den Fremden abzuweisen.“

„Doch nur wenige Momente später, drang erneut das zweifache Klopfen des Fremden durch das Haus.“

„Wieder setzte ich an dem Sklaven zu befehlen den Besucher abzuweisen, doch als ich gerade rufen wollte, man solle vor dem Fremden die Tore zu schlagen, durchzog mich ein heißkalter Schauer und ich beschloss den Fremden in mein Heim einzulassen.“

„In der Tür ob meines plötzlichen Sinneswandels wie eine Salzsäule erstarrend, öffnete der Fremde selbst die Tür, die ohne ein Geräusch von sich zu geben aufschwang."

„Ganz in ein langes, graues, aus grobem Stoff gewebtes Gewand gekleidet, das Gesicht vollständig von Tuch und Schatten verdeckt, trat der Fremde in mein Haus.“

„Ohne viele Worte zu verlieren, rief mich der Fremde an ihm zu folgen, auf das die Geheimnisse von Kreis und Bahn, von Kosmos, Zeit und allem was da einst gewesen war und seien wird, mir bald gewahr werden sollten.“

„Wie festgebunden, in Terror, welche Schlange ich mir in mein Haus gerufen hatte, drang das Wort wie ein Schlag aus mir heraus.“

„Und das Wort war das erste Wort und das letzte und das Wort was da war, war „Ja“.“

„Und der Fremde schlug zusammen seine Hände von denen da waren mehr als 2 und ein Schlag traf die Sklaven die bereiteten den Trank und das Blut floss in die Tür, die zerbarst.“

„Und wo da stand die Tür war ein Tor und das Tor ging von Kreise zu Kreise.“

„Und gewahr ward mir, das da kein Mensch, nicht Alb noch Echs, nicht Feuergeist noch weiten Wassers Meisterin sich aufgemacht hatte zu meinem Hause.“

„Und mit dem Schritt der mich trug durch das Tor und in den Kreis rief ich das Wort das da war das vieler Zungen und das Wort war „Shedim“.“

„Und der Shedim führte mich in den zweiten Kreis, den er mir nannte als Intellegio und da zeigte das Wesen in seiner Kutte auf den Berg aus dem der Rauch kam, wie aus Alexandria, und da sprach das Wesen ein Wort und das Wort war „Sieh“ und ich sah, ein letztes Mal.“

„Und der Shedim führte mich auf den Berg und in das Haus und da sah ich ihre Zahl, ohne Zahl, Legion.“

„Und da der Shedim mir Wissen versprochen hatte nannte ich ihn Legiosci und als ich das Wort sprach erschallte ein dämonisches Lachen durch das Haus und ich sah die Glyphen an den Wänden sich winden und ich verstand was dort stand, denn ich hatte es gesprochen.“

„Und der Shedim und ich traten durch die Tür und da nahm das Wesen seine Kutte ab und da sah ich den Leib der da war übersät mit Worten in vielen Sprachen und es fixierte mich mit seinem Auge wie die Medici zu tun pflegen bevor sie einen Leib aufschneiden."

„Und es breitete seine Arme aus von denen da waren fünf und da sah ich das Mal auf seiner Brust und mein Verstand entfloh da meinem Geist. Da streifte das Wesen seine Kutte wieder an und mein Verstand floss zurück in sein Gefäß und ich folgte dem Wesen in den Berg. Und der Berg war die Statt und das Ende und der Kreis und das Tor.“

„Und von dem Ort gingen wir in das Tal und ich sah die Stadt die dort war.“

„Da führte mich der Shedim durch die Stadt aus Feuer und Eisen, aus Blut und Frost in der ich fühlen konnte den Wissensdurst von Tausend Völkern, die Ignoranz von Tausend Heeren und den Schlag von Tausend Hämmern.“

„Und es führte mich in den Tempel. Und wie ich da sah, war der Boden gemacht aus tausend Zeichen und die Kuppel und die Wand und das Tor sich wanden wie ein Schwarm.“

„Und da saß auf einem Thron ein Wesen, das da war gebunden von Ketten von denen da waren Zwölf und als ich da sah die Fesseln seiner Macht, so sah ich auch das die Fesseln seine eigenen waren.“

„Und dann sah ich das Tor hinter dem Wesen auf dem da war erste Zeichen und als ich da sah die Mauern und das Blut und das Eisen und die Seelen, da barst die erste Kette.“

„Und wie ich da Stand mit dem Dämon vor dem Thron, da stand ich mit einem Schlag auf dem Berg, um den da war die Wüste“

„Und da sah ich wie der Berg und das Tal auf der Ebene marschierten und ich sah Mensch und Ross neben ihnen.“

„Und als ich sah von der Ebene schritt da die Dunkelheit die da wahr so zahlreich wie der Sand.“

„Da schritt der Shedim durch das Tor und da war das Licht.“

„Und als wir da standen in der Stadt die da war gemacht aus Licht und Gold, da riefen die Türme und Glocken und Trompeten zu den Tempeln und auf die Straße schritten die Menschen und neben den Menschen gingen die Monster und Engel.“

„Und als wir da lauschten den Göttern und Engeln und Monstern und Menschen sah ich es brennen in den Herzen von allen.“

„Und was da brannte war das Wort und das Wissen und wie ich sah ward das Wort da zu Asche.“

„Und ich sah die zweite Kette brechen.“